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FC Olympia Bocholt auf FuPa

Harmonische Jahreshauptversammlung

 

124 Mitglieder fanden sich am Freitag, 27. Januar, zur Jahreshauptversammlung des FC Olympia Bocholt im Vereinsheim am Hünting ein. Und diese wurden häufig aufgefordert ihre Hände für die Abstimmungen zu heben, denn der neue Vorstand ist deutlich größer als bisher. Präsident Stefan Schmeink stellte sich zur Wiederwahl und wurde für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt.

Der neue stellvertretende Präsident heißt Peter Müller. Hans Terwege stand für das Amt des Geschäftsführers nach über acht Jahren nicht mehr zur Verfügung. Ihm galt der Dank des Vorstandes für sein Engagement. Frank Haßhoff wurde zu seinem Nachfolger gewählt. Neuer stellvertretender Geschäftsführer ist Thomas Schmeinck. Juan Lopez-Casanava übernimmt den Posten des Schatzmeisters; sein Stellvertreter heißt Andreas Angenendt. Für die Leitung des Spielbetriebes konnte Roger Bömkes gewonnen werden. Offen bleibt lediglich die Rolle des Fußballobmanns, die zuvor der zurückgetretene Georg Schmeinck ausfüllte. Der Vorstand wird in Kooperation mit Dennis Giesen diese Aufgaben vorübergehend erfüllen, bis ein Nachfolger gefunden wurde.

Ohne Abstimmung machte der Vorstand von seinem Recht Gebrauch, diesen zu ergänzen. Ganze neun Mitglieder werden nun im Beirat den Vorstand unterstützen: Albert Geven, Dennis Giesen, Mark Hümmelink, Dennis Möllenbeck, Christian Müller, Sascha Pelzer, Peter Terweide, Stefan Tielkes und Bernd Wessels. Damit hat der FCO wirklich viele Schultern, auf die Last verteilt werden kann.

Im Jahresbericht blickte Hans Terwege nochmal acht Jahre zurück, als der Schuldenstand bei rund 110.000 Euro lag. Am Tag der Versammlung errechnete Stefan Schmeink einen aktuellen Schuldenstand von rund 44.000 Euro: „Wenn wir das hochrechnen, könnten wir in viereinhalb Jahren schuldenfrei sein.“ Auf diesen Kraftakt könne man Stolz sein.

Trotz des Sparkurses, strich Stefan Schmeink heraus, sei es gelungen, einen Jugendbus und eine neue Flutlichtanlage fürs Stadion anzuschaffen; demnächst wird eine moderne Lautsprecheranlage installiert. Ferner erklärte Schmeink, dass über Olympia manchmal zu schlecht gesprochen werde: „Es gibt Neider.“ Dabei könne sich das Engagement sehr wohl sehen lassen. So habe es positive Resonanzen auf die Ausrichtung der Jugendturniere, des Grundschulturniers, des Drei-Königs-Turniers sowie des caritativen 11er-Cups vor zwei Jahren gegeben.

Nachdem die Kassenprüfer Dieter Bußhoff und Sascha Pelzer eine einwandfreie Kassenführung attestierten und die Entlastung des Vorstandes empfahlen, folgte die Versammlung dem einstimmig.

Jugendleiter Guido Helten ging auf die aktuelle Lage ein: „Es ist übel, was in Bocholt unter den Vereinen passiert.“ Stichwort: Abwerbung. Da sei es schwer, Spieler zu gewinnen. Dennoch könne Olympia sieben Jungen- und fünf Mädchen-Mannschaften, teils im Spielgemeinschaften mit Borussia Bocholt, vorweisen. Helten appellierte an die Mitglieder die Jugendabteilung zu unterstützen. Es fehlen an Trainern und Betreuern. Gerne könnten auch Gruppen gemeinsam Aufgaben übernehmen.

Auch das Trainertrio der ersten Mannschaft für die kommende Saison stellte sich bei der Versammlung vor: Sebastian Aholt, Jerome Ansink und Björn Kräbber. Stand jetzt seien acht externe Neuzugänge für die erste Mannschaft schon sicher. Weitere Gespräche laufen. Aholt sagte: „Ich ziehe den Hut vor der aktuellen ersten Mannschaft, dass ihr so zahlreich zum Training und zu den Spielen kommt.“ Goran Pavlic übernimmt wie berichtet den Trainerposten bei der zweiten Mannschaft ab sofort, da Frank Haßhoff stärker im Vorstand eingebunden ist.

Last but not least: Olympia hat etliche Mitglieder für ihre Jubiläen der vergangenen Jahre gesammelt geehrt (nicht alle waren anwesend, sind aber trotzdem ehrwürdig).

25 Jahre: Frank Knufmann, Klaus Borgers, Herbert Lehmschlöter, Stefan Junker, Dennis Möllenbeck, Thomas Geven, Luise Doeven, Thorsten Jansen, Uwe Kamphausen, Wolfgang Reyers, Carsten Groes, Kurt Bürger, Stefan Bork, Bernd Venhoven, Stefan Degeling und Michael Schmeink.

50 Jahre: Heinz Siemen, Ludger Teklote, Ewald Klarendahl, „James“ Hümmelink, Peter Terweide, Helmut Harbring und Helmut Kösters.

60 Jahre: Heinz Geuting, Franz Elting, Helmut Köller, Hartmut Kamphausen, Manfred Ehlting, Reinhold Hadder, Ulrich Robeck, Hans-Anton Weyers, Adolf Willnich, Werner Bork und Werner Niehuis.

70 Jahre: Herbert Kaiser, Willi Borgers, Günther Möllenbeck, Hans Enck und Josef Knufmann.

75 Jahre: Wilhelm Radstaak und Karl-Heinz Harbring.