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FC Olympia Bocholt auf FuPa

Kooperation im Mädchenfußball zwischen Olympia und Borussia

 

 

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG

vom FC Olympia Bocholt und BV Borussia Bocholt

 

Zur  neuen Saison 2014/2015 planen die Jugendabteilungen des FC Olympia Bocholt und BV Borussia Bocholt eine enge Zusammenarbeit im Mädchenfußball. Bereits seit Jahren leisten die beiden Bocholter Vereine eine hervorragende Arbeit im Mädchenfußball und haben sich auch außerhalb des Kreises einen Namen in diesem Bereich gemacht. Beide Vereine möchten in Zukunft die Kräfte im Mädchenfußball bündeln und gemeinsam größere Aufgaben angehen.  

Der BV Borussia Bocholt zählt dabei zurzeit vor allem im höheren Juniorinnenbereich viele Spielerinnen und stellt mit den B-Juniorinnen in der Niederrheinliga die höchste Mädchenfußballmannschaft im Bocholter Raum. Der FC Olympia Bocholt hat seine derzeitigen Stärken im unteren Bereich der E- und D-Juniorinnen. Vor beiden Vereinen macht aber zunehmend auch der demographische Wandel keinen Halt. So würde es ohne eine Zusammenarbeit schwierig in beiden Vereinen alle Mädchenaltersklassen zu besetzen.

Um für die Zukunft gerüstet zu sein, haben sich am vergangenen Donnerstag die Jugendvorstände der beiden Vereine mit den Jugendspielerinnen und Eltern beider Vereine zu einer Gesprächsrunde getroffen, bei der die gemeinsamen Ideen und Vorhaben vorgestellt und diskutiert wurden. Im Vorfeld war von beiden Vereinen aus Stärken und Schwächen eine Ideensammlung darüber erstellt worden, wie eine vernünftige Zusammenarbeit in der Zukunft stattfinden kann. So sollen ab der neuen Saison Spielgemeinschaften gebildet werden, so dass alle Altersklassen mindestens einfach, bestenfalls jedoch zweifach besetzt sein werden. Dadurch soll keiner Spielerin die Bindung zu ihrem Heimatverein verloren gehen, alle Mannschaften werden an beiden Spielorten (am Hünting, in der Haardt) trainieren und spielen. Ebenfalls wird von Seiten der Verantwortlichen darauf geachtet, bestehende Freundschaften nicht durch Mannschaftsbesetzungen auseinanderzuziehen.

Auf die Frage hin, ob genügen Trainer/innen zur Verfügung stehen, wurde von Seiten der Vorstände erläutert, dass noch nicht alle Positionen besetzt seien, aber Gespräche gesucht werden, sobald ein Pro für die Zusammenarbeit feststehe.

Zum Abschluss der Diskussionsrunde, bei der vor allem von Seiten der Spielerinnen ausschließlich positive Rückmeldungen kamen, wurde in einer Abstimmung festgestellt, dass die übergroße Mehrheit der 120 Anwesenden eine Kooperation beider Vereine für einen erfolgversprechenden Weg hält.

Somit wurde beschlossen, dass in einem nächsten Schritt die ersten gemeinsamen Trainingseinheiten der jeweiligen Altersklassen durchgeführt werden. Jugendleiter Max Schröer von Borussia Bocholt: „Dabei sollen sich die Mädchen, aber auch die Trainer und Eltern erst einmal besser kennenlernen. Denn auch für die Aktiven ist alles Neuland.“

Stefan Schmeink, Präsident des FC Olympia Bocholt ergänzt: „Uns ist ganz wichtig, dass die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen von vertrauensvoller Zusammenarbeit geprägt ist. Aber da gibt es keine Zweifel, da die handelnden Personen uns sehr gut bekannt sind.“

Beide Vereine sehen in diesem Schritt der Zusammenarbeit eine große Chance für den Bocholter Mädchenfußball, da hier gemeinsam und nicht gegeneinander für die Kinder- und Jugendlichen gearbeitet wird und sich durch den Synergieeffekt weitere Möglichkeiten ergeben werden. Auch kann somit allen fußballbegeisterten Mädchen und Damen eine Perspektive für die nächsten Jahre aufgezeigt werden.